Becoming MKKD. Vom Planen und Entstehen eines Museums
Der Umbau der sogenannten Gießereihalle zur neuen Heimstätte des Museums für Konkrete Kunst und Design (MKKD) nach Plänen des Wiener Architekturbüros querkraft steht kurz vor seinem Abschluss. Planung und Einrichtung eines Museums beinhalten aber entschieden mehr als die reine Architektur eines Gebäudes.
Mit der Ausstellung Becoming MKKD. Vom Planen und Entstehen eines Museums bekommen Sie ganz konkrete Einblicke in die Konzeption vieler dieser Elemente des neuen Museums – von der Gestaltung der neuen Corporate Identity bis hin zur genauen Dimensionierung und Abfolge der einzelnen Ausstellungsräume.
In kurzen Filmen lernen Sie dabei auch einige Mitarbeiter*innen des Museums und der Stiftung für Konkrete Kunst und Design (SKKD) sowie weitere an den Planungen Beteiligte kennen. Sie geben Ihnen Einblicke in ihre Überlegungen und Ideen zu ganz unterschiedlichen Aspekten des neuen Museums.
In Preparation. Die Ausstellung
Möglichst makellos und nahezu so, wie es ursprünglich geschaffen wurde – das ist sicherlich die ideale Art, ein Kunstwerk in einer Ausstellung zu präsentieren. Um den Besuchenden aber Gemälde, Skulpturen, graphische Arbeiten oder Designobjekte in dieser Form zeigen zu können, müssen Museen mitunter große Anstrengungen aufwenden. Im Vorfeld einer Schau gilt es nicht nur, etwaige Schäden an den Exponaten zu beseitigen oder diese bei ihrem Transport zu vermeiden. Auch ihre dauerhafte Lagerung unter klimatisch möglichst stabilen Bedingungen muss gewährleistet sein, jeweils unterschiedliche Vorgaben für ihre öffentliche Präsentation bedacht oder Vorkehrungen gegen weitere mögliche Schadensursachen getroffen werden.
Mit diesen grundsätzlichen Aufgaben wie Fragen der Restaurierungswissenschaften richtet In Preparation. Die Ausstellung den Fokus auf eine Disziplin, deren Arbeit für die breite Öffentlichkeit meist verborgen bleibt. Am konkreten Beispiel der Bestände von Museum (MKK) und Stiftung für Konkrete Kunst und Design (SKKD) versucht die Schau zu verdeutlichen, wie komplex die Aufgaben von Restaurator*innen sind, und welche Vorarbeiten für die geplante Präsentation der Sammlungen in den neuen Räumen des Museums notwendig sind.
An zahlreichen Stationen haben die Besuchenden dabei die Möglichkeit, selbst aktiv zu werden und durch praktische Anwendungen mehr über Methoden, Arbeitsprozesse wie auch ethische Grundsätze dieser Disziplin in Erfahrung zu bringen.