Sammlung

Design

Ernest Igl, Kakteenkannen, 1950–1954, Sammlung I. und W. Funke im Museum für Konkrete Kunst, Foto: Hubert P. Klotzeck
Ausstellungsansicht "FUNKE FENGEL. Martin Fengel zu Gast in der Designsammlung Funke", Museum für Konkrete Kunst 2017, Foto: Hubert P. Klotzeck
Wilhelm Wagenfeld: Salzgestell, Entwurf 1963, © VG Bild-Kunst, Bonn 2014, Sammlung I. und W. Funke im Museum für Konkrete Kunst

Seit 2000 baut das Museum für Konkrete Kunst auch eine Designsammlung auf. Der Schwerpunkt liegt auf den Schnittstellen zwischen Konkreter Kunst und Design, wie beispielsweise Max Bill und die Hochschule für Gestaltung in Ulm, die maßgeblich ihre Konzepte aus der Konkreten Kunst entwickelt haben.

Von besonderer Bedeutung ist jedoch auch das Weimarer bzw. spätere Dessauer Bauhaus, von dem aus eine neue funktionale Ästhetik in Kunst, Design und Architektur ausging. Die industrielle Fertigung von Produkten und Möbeln mit hohem ästhetischem Anspruch ist ein wichtiges Kennzeichen für die Moderne seit den 1920er Jahren. Wichtig war dabei auch, dass Waren produziert wurden, die für die breite Masse bezahlbar waren. Dieses massentaugliche Design propagierte speziell der Werkbund. Auch das ist ein Bereich, den das Museum für Konkrete Kunst verstärkt sammelt.

Die Sammlung von Wilfried und Inge Funke, die 2014 und 2015 ans Haus kam, ist im Bereich der Keramik eine herausragende Ergänzung.

Darüber hinaus ist die historische Fahrzeugsammlung der Stadt Ingolstadt an das Museum angegliedert.