Inventarisierungs-projekt

gefördert durch die Landesstelle der nichtstaatlichen Museen in Bayern



Stefan Lengyel, Schreibmaschine monpti, 1968, Herstellung Karstadt, Kunststoff und Metall, 36 x 38 x 12,5 cm, Museum für Konkrete Kunst, Schenkung Prof. Richard G. Winkler

Sebastian Matta, Wohnlandschaft “Malitte”, 1966, Herstellung Gavina, Polyurethanschaum, 160 x 160 x 65 cm, Museum für Konkrete Kunst

Dank der Förderung der Landesstelle für die nichtstaatlichen Museen in Bayern konnte das Museum für Konkrete Kunst 2015, 2016 und 2017 umfangreiche Inventarisierungsprojekte durchführen. Diese drei geförderten Projekte machten es möglich, die bisher kaum erfasste Designsammlung zu inventarisieren. Dies war dringend notwendig, denn durch den Neubau des Museums wird das MKK neben der Kunst auch das Design schwerpunktmäßig ausstellen.

2015
Der erste Abschnitt zur Erfassung der Designsammlung konnte 2015 in Zusammenarbeit mit der externen Restauratorin Barbara Schertel realisiert werden. Dabei wurden etwa 900 Objekte gesichtet, konservatorisch erfasst, fotografiert und in die Datenbank des Museums aufgenommen. Die Zugänglichkeit zu einem Teil der bisher kaum aufgearbeiteten Designsammlung des Museums konnte so für die Mitarbeiter und damit letztendlich auch für die Öffentlichkeit erheblich verbessert werden. Gleichzeitig wurde die Lagerung der Objekte optimiert und das Depot neu strukturiert.

2016 und 2017
In den Jahren 2016 und 2017 folgten zwei weitere Teilprojekte, um die restlichen Objekte der nicht erfassten Designsammlung zu inventarisierten.  Auch hier konnte die Umsetzung nur durch eine erneute Unterstützung der Landesstelle für die nichtstaatlichen Museen in Bayern durchgeführt werden. Im Zuge der Inventarisierung wurden eine restauratorische Erfassung sowie eine Optimierung des Depots und eine Verbesserung der Lagerungsbedingungen der Objekte durchgeführt. Die wissenschaftlichen Mitarbeiterinnen Dorothea Niggemeier und Anneli Kraft wurden dabei von dem externen Restaurator Florian Ebinger unterstützt.

Im Jahr 2016 konnten folgende Objektgruppen inventarisiert und konservatorisch gesichert werden: Stühle, Tische, Sofas, eine Küche, Toaster, Mixer, Küchenmaschinen, Kaffeemaschinen, Rasierer, Haartrockner, Tischlüfter, Wecker, Diaprojektoren, Fernseher und Mundhygienegeräte.

Im Jahr 2017 folgten dann die übrigen Objektgruppen der Designsammlung: Radios, Telefone, Lampen, Schreibmaschinen, Kunststoffgeschirr, Objekte aus Metall, Glas und Keramik, Spielzeug.