Museum

Geschichte


Max Bill, Vielfarbige Struktur, 1970, Öl auf Leinwand, 60 x 150 cm, © VG Bild-Kunst, Bonn 2014, Sammlung Gomringer im Museum für Konkrete Kunst

Josef Albers, Homage to the Square: Nighshades B, 1956, Öl auf Masonit, 81 x 81 cm, © VG Bild-Kunst, Bonn 2014, Sammlung Gomringer im Museum für Konkrete Kunst

Im Jahr 1981 kaufte die Stadt mit Unterstützung von Sponsoren und Spenden aus der Ingolstädter Bürgerschaft die Sammlung von Eugen Gomringer an. Maßgeblich warb dafür der in Ingolstadt ansässige Siebdrucker Herbert Geier, der für viele Konkrete Künstler arbeitete und für diese Kunstrichtung eintrat. 

Es sollte noch bis 1992 dauern, dass die Sammlung ihr eigenes Museum bekam. Dafür setzten sich Peter Volkwein, der erste Direktor, und ein unermüdlicher Freundeskreis ein.

Die Donaukaserne aus dem 18. Jahrhundert in der Tränktorstraße wurde vom Münchner Architekturbüro Claus und Forster behutsam als Museum umgebaut. Bald zeigte sich jedoch, dass die Kapazitäten für die stetig wachsende Sammlung und den Ausstellungsbetrieb nicht ausreichen würden. Die Diskussionen um einen Neubau fingen bereits in den 1990er Jahren an.