Rainer Eisch

Der Schweizer Künstler Rainer Eisch schafft am Computer Welten, deren gerenderte, auf hochwertigem Papier gedruckte Abbilder an Landschaften, Felsformationen, Pflanzenteile, Molekularstrukturen oder kosmische Erscheinungen denken lassen. 
Die Arbeit ,Neeta‘ (2018) besteht aus 17 je ein Meter breiten Papierbahnen, die dicht nebeneinander gehängt den Bilderfries einer im unbestimmten Raum schwebenden Schar von dunklen Sternen, feingliedrigen Urtierchen, neuronalen Netzstrukturen oder nautischen Knotenpunkten erschaffen. Setzt man die letzte Papierbahn gedanklich vor die erste, so kann man in ein unendlich umlaufendes Universum eintauchen. Die für die Erstellung der Bilddatei benötige Rechenleistung lieferte ein Cloud-Computer, der normalerweise von der Wissenschaft für vernetzte Systeme selbstlernender künstlicher Intelligenz benutzt wird. 

1967 geboren in Thun, Schweiz
lebt und arbeitet in Düsseldorf

Ausbildung

1993–1999
Kunstakademie Düsseldorf

2002–2004         
Kunsthochschule für Medien Köln (Postgraduate)