Villa Tugendhat - Fotografien von Dirk Brömmel
V.T., Nr. 4, 2002
Lambda C-Print, Diasec/Aludibond

Villa Tugendhat - Fotografien von Dirk Brömmel
Datum Uhrzeit Sonstiges
30.01. - 14.03.2010  
Ausstellungsort: Städtische Galerie im Theater
Eröffnung: Freitag, 29. Januar 2010, 19 Uhr

Die Villa Tugendhat, die Mies van der Rohe 1929/30 für die Familie Tugendhat in Brünn errichtete, gehört zu den bedeutendsten Bauten der Moderne. Aufgrund ihres jüdischen Glaubens musste die Familie Tugendhat bereits 1938 nach der Annexion des Sudetenlandes ihr Traumhaus verlassen um nach Amerika zu fliehen. Eine Rückgabe der Villa Tugendhat an die Familie fand niemals statt. Dirk Brömmel (*1968) setzt sich in seinen Arbeiten mit dieser Architekturikone nicht im Sinne klassischer Architekturfotografie auseinander, sondern verbindet auf besondere Weise die Vergangenheit des Gebäudes und der damaligen Bewohner mit der bestehenden, gegenwärtigen Situation. Ausgehend von Originalaufnahmen aus dem Fotoalbum der Familie Tugendhat begab sich Dirk Brömmel vor Ort selbst auf die Suche nach den abgebildeten Plätzen. Im Sandwich-Verfahren legt er schließlich alte Fotografien über seine aktuellen und erschafft so faszinierende, mit der Wirklichkeit und der Zeit spielende Dokumente.


Im Dialog Günter Fruhtrunk und Dieter Villinger
Datum Uhrzeit Sonstiges
14.02 – 11.04.2010  
Ausstellungsort: Museum für Konkrete Kunst
Eröffnung: Samstag, 13. Februar 2010, 19 Uhr

Nach der großen François-Morellet-Retrospektive ist ab dem 14. Februar 2010 wieder die Sammlung des MKK zu sehen. Sie wird im Erdgeschoss und im zweiten Obergeschoss mit einer Neuhängung präsentiert.

Anlässlich der Übergabe einer umfangreichen Dauerleihgabe von Werken des Münchner Künstlers Dieter Villinger startet das Museum die neue Ausstellungsreihe Im Dialog. Das Werkkonvolut eines Künstlers aus dem Sammlungsbestand soll dabei mit den Arbeiten eines oder mehrerer Künstler kontextualisiert werden. Bei der ersten Ausstellung Im Dialog werden den Werken von Dieter Villinger die Arbeiten seines Lehrers Günter Fruhtrunk gegenüber gestellt. Als Professor der Münchner Akademie vermittelte Fruhtrunk die Wirkmacht der Farbe. In dem bisher kaum gezeigten Frühwerk von Villinger ist der Einfluss seines Lehrers spürbar, während gleichzeitig eine sehr individuelle Auseinandersetzung mit dem Wesen der Malerei und den Möglichkeiten der Farbe beginnt.







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